Bekannt ist Maspalomas vor allem für seine Dünen: seit 1987 stehen sie unter Schutz, seit 1994 sind sie ein Naturschutzgebiet besonderer Art und umfassen rund 400 Hektar. Das Reservat besteht aus drei Teilen: den Wanderdünen, der Lagune La Charca, an der Zugvögel auf dem Weg zwischen Europa und Afrika rasten, und einem Hain kanarischer Palmen.
Die Dünen
Der Spaziergang durch die Dünen von Maspalomas kostet nichts. Bleiben Sie auf den markierten Wegen (insgesamt rund 8 km): Das übrige Dünenfeld ist zum Schutz gesperrt, und Aufseher wie Polizei können Bußgelder verhängen, wenn man davon abweicht. Am einfachsten gelangen Sie vom Strand bei Playa del Inglés oder von der Seite des Leuchtturms hinein. Wer lieber nicht läuft: Am Rand der Dünen werden Kamelritte angeboten.
Leuchtturm und Meloneras
Der 56 Meter hohe Leuchtturm von Maspalomas, 1890 fertiggestellt, steht am westlichen Ende des Strandes. Im Inneren befindet sich ein ethnografisches Zentrum mit lokalem Kunsthandwerk. Die Strandpromenade führt vom Leuchtturm aus weiter nach Westen nach Meloneras, gesäumt von Restaurants.
In der Umgebung
Aqualand und der Palmitos Park liegen eine kurze Autofahrt landeinwärts, und Buggy-Touren führen hinauf ins Tal von Ayagaures hinter dem Ferienort.
Gut zu wissen
- In den Dünen gibt es keinen Schatten. Nehmen Sie Wasser, einen Hut und Sonnencreme mit, auch für einen kurzen Spaziergang.
- La Charca besucht man am besten früh am Morgen: weniger Menschen, mehr Vögel.