Die meisten Abenteuertouren der Insel führen ins Landesinnere, wo aus Straßen Pisten werden und die Schluchten tief eingeschnitten sind.
Buggy- und Quadtouren starten überwiegend im Süden, in den Barrancos und im Ayagaures-Tal oberhalb von Maspalomas. Die Touren dauern etwa zwei bis drei Stunden und führen über Asphalt und Schotterpisten; mehrere Anbieter haben auch eine Sunset-Tour im Programm. Wer selbst am Steuer sitzen möchte, braucht einen Führerschein. Rechnen Sie mit viel Staub – Sonnenbrille und Kleidung, die schmutzig werden darf, sind Pflicht.
Jeep-Safaris sind die gemütlichere Variante. Ein Guide fährt den Geländewagen hinauf ins Inselinnere, durch Bergdörfer und zu Aussichtspunkten, oft über Pisten, auf die ein Mietwagen nicht dürfte. Sie dauern einen halben oder einen ganzen Tag und sind ebenso Sightseeing wie Abenteuer.
Canyoning findet in den grüneren Schluchten im Norden statt. Gemeinsam mit einem Guide geht es zu Fuß, kletternd, rutschend, abseilend und schwimmend eine Schlucht hinunter – Seile, Helme und Neoprenanzüge bringt der Guide mit. Eine gewisse Grundfitness und Schwindelfreiheit sollten Sie mitbringen, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Gut zu wissen
- Viele Touren holen Sie in den Urlaubsorten an der Südküste ab. Wenn Sie anderswo wohnen, prüfen Sie das Abholgebiet in der jeweiligen Beschreibung.
- Mindestalter und Gewichtsgrenzen unterscheiden sich je nach Anbieter und Aktivität. Sie stehen in der jeweiligen Beschreibung.
- Im Sommer ist es im Süden heiß und trocken. Touren am Morgen oder zum Sonnenuntergang sind die kühlere Wahl.