Agaete liegt auf der den Südbadeorten gegenüberliegenden Inselseite – und genau so fühlt es sich auch an: ein weißes Städtchen in einem steilen, grünen Tal, darunter der Hafen Puerto de las Nieves und davor der offene Atlantik.
Puerto de las Nieves
Am Hafen reihen sich Fischrestaurants entlang der Promenade, dazu kommen die natürlichen Felsbecken von Las Salinas. Von der Mole aus sieht man den Dedo de Dios, den "Finger Gottes" – ein Felsen, dessen schlanke Spitze 2005 im Tropensturm Delta abbrach. Von hier fahren die Fähren von Fred. Olsen nach Santa Cruz de Tenerife, die Überfahrt dauert rund 1 Stunde 20 Minuten. Ein Tagesausflug nach Teneriffa ist also möglich.
Das Tal
Oberhalb des Ortes wächst im Valle de Agaete Kaffee – in Europa eine echte Seltenheit – dazu Obstbäume. Einige Fincas empfangen Besucher zu Verkostungen. Weiter oben liegt der Kiefernwald von Tamadaba, einer der großen Naturparks der Insel.
La Rama
Jedes Jahr am 4. August feiert Agaete die Fiesta de la Rama. Die Menschen tragen Zweige aus dem Kiefernwald von Tamadaba herunter und tanzen mit ihnen durch die Straßen bis zum Meer – ein Brauch, der auf alte Regenrituale zurückgeht. Es ist eines der größten Feste der Insel.
Gut zu wissen
- Die Nordwestküste liegt offen zur atlantischen Dünung. Baden Sie in den Naturpools nur bei ruhiger See.
- Aus dem Süden ist es eine lange Anfahrt. Viele Besucher kommen im Rahmen einer Tagestour in den Norden.