Gran Canaria war schon lange vor der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert besiedelt, und vieles davon ist bis heute sichtbar: bemalte Höhlen, Getreidespeicher in Felswänden, ganze Höhlendörfer in den Bergen.
Las Palmas und der Norden
- Vegueta ist die Altstadt von Las Palmas, gegründet 1478. Rund um die Kathedrale Santa Ana liegen die Casa de Colón, ein Museum über Kolumbus und seine Zwischenstopps auf der Insel, und das Museo Canario, in dem man alles über die ersten Bewohner der Insel erfährt.
- Teror ist ein kleiner Ort mit Holzbalkonen rund um die Basílica del Pino, in der die Schutzpatronin der Insel zu Hause ist. Sonntags füllt der Markt den Platz.
- Die Cueva Pintada in Gáldar ist eine bemalte Höhle inmitten der Überreste eines vorspanischen Dorfes. Besichtigungen sind nur mit Führung möglich, also vorab buchen.
- Das Cenobio de Valerón bei Santa María de Guía ist eine Felswand voller Höhlen, in denen die ersten Inselbewohner ihr Getreide lagerten.
Die Berge
Risco Caído und die heiligen Berge von Gran Canaria wurden 2019 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Gebiet umfasst Höhlensiedlungen, Getreidespeicher und Kultstätten im Inselinneren. Im Besucherzentrum in Artenara zeigt ein originalgetreuer Nachbau einer der Höhlen, wie das Licht zu den Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden einfällt.
Touren
Tagesausflüge aus dem Süden verbinden oft mehrere dieser Orte an einem Tag, Transport inklusive. In Las Palmas gibt es Rundgänge und Tuk-Tuk-Touren durch die Altstadt. Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist: Die meisten Orte sind mit dem Auto gut zu erreichen, und die Cueva Pintada ist die einzige, die im Voraus gebucht werden muss.